Zu den zweiten Verkehrssicherheitstagen in der Woche nach Pfingsten gehörte das Angebot des Kinderschutzbunds an die teilnehmenden Kindertagesstätten, Fahrradhelme anzuschaffen. Sie werden Kindern zur Verfügung gestellt, in deren Familien das Geld knapp ist. Vier Kitas nahmen das Angebot an und wünschten sich insgesamt 23 Helme. Sie wurden im Juni an die Kitas verteilt.
Der Kauf der Helme gehört zu einem Projekt, das der Kinderschutzbund seit 2019, zunächst unter anderem Namen, betreibt: den Kindernotfallfonds. Mit dem Fonds leistet der KSB schnell und unbürokratisch einen Beitrag gegen Kinderarmut. Weitere ausführliche Infos dazu und ein Kontaktformular für Institutionen, die mit Kindern arbeiten, gibt es hier
Zu den Verkehrssicherheitstagen: Das Event für Vorschulkinder aller Viernheimer Kitas soll in Viernheim zum jährlichen Dauerangebot werden. Fast 260 Vorschulkinder aus zwölf Kitas nahmen an zwei Tagen teil, um an fünf Stationen spielerisch Sicherheit im Straßenverkehr zu üben. Ausführlicher Bericht hier
Sie soll ein Treffpunkt für die Kinder sein, die in den Hofpausen neue Freundschaften knüpfen und Spielpartner finden wollen: die Freundschaftsbank. An vielen Schulen landauf landab gibt es sie schon, jetzt ist dank einer Initiative des Kinderschutzbunds Viernheim an der Reihe. Das Projekt startete im vergangenen Herbst mit der Frage an die Viernheimer Grundschulen, ob sie gerne eine Freundschaftsbank hätten, finanziert über den Kinderschutzbund. Alle vier Grundschulen - Goethe, Schiller, Nibelungen und Fröbel - sagten freudig zu. Nach längerer Vorlaufzeit für Bestellung, Lieferung und Montage hat die Firma Voll aus Mörlenbach am Freitag, 6. März, die erste Bank an der Schillerschule mitten auf dem Pausenhof montiert (Bild oben). Schülerinnen und Schüler können sie nun gestalten - mit Farben, die ebenfalls der Kinderschutzbund gekauft hat.
Im Rahmen ihrer Kunstwoche drückten die Goethe-Grundschüler ihrer Freundschaftsbank am 11. März im wahrsten Sinne des Wortes "den Stempel auf" (weitere Bilder). Die Aktion wird betreut von den beiden sozialpädagogischen Kräften der "Unterrrichtsbegleitenden Unterstützung", Christina Hutter-Winkenbach und Linus Grosse-Brauckmann. Sie haben auch ein Konzept erarbeitet, das den Kindern den Zweck der Freundschaftsbank näherbringt. Rektorin Stefanie Grimm freut sich: Schon seit Jahren spiele man mit dem Gedanken, eine Freundschaftsbank anzuschaffen. "Dass der Kinderschutzbund auf uns zu kam, war genau die Gelegenheit, das umzusetzen." Die bemalte Bank muss jetzt noch im Schulhof fest verankert werden.